SPD trauert um Wolfgang Spanier

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde,

wir wenden uns heute mit einer sehr traurigen Nachricht an euch: Diese Woche verstarb unser ehemaliger Bundestagsabgeordnete Wolfgang Spanier. Mit Wolfgang verlieren wir Sozialdemokraten eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte die Geschicke der SPD geprägt und sich für die Interessen der Menschen im Kreis Herford und in der Stadt Bad Oeynhausen eingesetzt hat. 43 Jahre gehörte Wolfgang Spanier der SPD an.

Wolfgang wurde am 30. Januar 1943 in Münster geboren. Er studierte Germanistik und Philosophie und wurde 1969 Lehrer. Von 1984 bis 1989 war er stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Löhne, 1989 bis 1994 Schulleiter des Marianne-Weber-Gymnasiums in Lemgo.

Wolfgang gehörte von 1984 bis 1994 dem Rat der Stadt Herford an, ab 1989 als SPD-Fraktionsvorsitzender. Besonderen Einfluss nahm er dort auf den Wohnungsbau. Auskömmlicher und bezahlbarer Wohnraum war ihm wichtig. Daher engagierte er sich auch viele Jahre ehrenamtlich als Vorsitzender des Mieterbundes Ostwestfalen-Lippe.

Von 1994 bis 2009 war Wolfgang Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1998 bis 2005 stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Wohnungswesen der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2005 war er stellvertretender Sprecher der Bundestagsfraktion für Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration. Er ist stets als direkt gewählter Abgeordneter seines Wahlkreises in den Bundestag eingezogen.

Als Mensch war Wolfgang kein Dogmatiker. Er galt eher als Moderator mit persönlicher Ausstrahlung und einem ausgeprägten Sinn für das Machbare. Seine Devise lautete stets „erst zuhören, dann entscheiden“.

Sein Einsatz und seine Entschlossenheit für die sozialen Ideen und dafür, den Menschen eine Stimme zu geben, die sie selbst nicht laut erheben oder kein Gehör finden, war vorbildlich. Sein Einsatz für das Gemeinwohl und die Entwicklung des Kreises Herford und der Stadt Bad Oeynhausen waren einzigartig.

Sein Verständnis für soziale Gerechtigkeit und seine durchsetzungsstarke Persönlichkeit werden uns in der SPD fehlen. Unsere Anteilnahme gilt Johanna und der Familie.

News

Trauer um Wolfgang Spanier

Von Jobst Lüdeking
Neue Westfälische 21.04.2018

Herford. Wolfgang Spanier ist tot. Der populäre heimische Politiker verstarb am Mittwoch im Alter von 75 Jahren in Herford. Über Jahrzehnte hat der Sozialdemokrat mit seinem Wirken in der Stadt, im Wittekindsland und bundesweit Akzente gesetzt - als langjähriger Abgeordneter seines Heimatkreises Herford im Bundestag, als Vorsitzender des OWL-Mieterbundes, als Kommunalpolitiker im Rat der Stadt Herford, bei der AWO oder beim "Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken".

"Als Mensch war Wolfgang Spanier kein Dogmatiker. Er galt eher als Moderator mit persönlicher

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SPD-Frauen in Männerdomäne der Herforder Brauerei

Viele Mitarbeiter trafen die Frauen der SPD Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)  bei ihrem Rundgang durch die Hallen der Herforder Brauerei nicht an. Die Bänder standen still, die Besuchergruppe hatte eine Schichtpause erwischt. Nach glorreichen Zeiten mit bis zu 700 Beschäftigten und 1,1 Millionen Hektoliter Bier in den 80er Jahren produziert die Brauerei heute noch etwa 600.000 Hektoliter Bier (davon 300.000 Hektoliter Herforder) mit 100 Mitarbeitern.

Frau Drygala vom Gästezentrum der Brauerei führte die Besucherinnen durch die Produktionshallen. Sie selbst ist seit über 30 Jahren im

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Unser Land braucht starke Betriebsräte!

SPD-Kreisverband und AfA rufen zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen auf:

Kreis Herford. Starke Betriebsräte sind in der sich immer schneller wandelnden Arbeitswelt unverzichtbar. Demographische Entwicklung, technologischer Wandel, Digitalisierung und Globalisierung stellen uns alle und insbesondere Betriebsräte vor große Herausforderungen. Nur mit guter Arbeit, fairer Entlohnung, mit hoher Produktivität und innovativen Produkten kann die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten werden. „Betriebsräte übernehmen eine hohe Verantwortung für ihre Kolleginnen und Kollegen, für die Arbeitsplätze, für den Betrieb und für das ganze Unternehmen. Dieser wertvollen Arbeit gilt unsere Hochachtung und unsere Anerkennung. Unser Land braucht starke Betriebsräte“, so Stefan Schwartze, Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Herford. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich

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Politik in Land und Bund

Betriebsrenten stärken – halben Krankenkassenbeitrag auf Betriebsrenten einführen

Die heutige Anhörung im Gesundheitsausschuss zur Abschaffung der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten hat erneut gezeigt, dass es dringend notwendig ist, eine Ungerechtigkeit aus der Welt und eine Entlastung für Bezieherinnen und Bezieher von betrieblicher Altersversorgung zu schaffen, sagen Bärbel Bas und Ralf Kapschack.

Rentenerhöhung beschlossen: SPD-Bundestagsfraktion plant weitere Verbesserungen

Gute Nachrichten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner: Die Bundesregierung hat heute beschlossen, die Renten zu erhöhen. Zum 1. Juli 2018 wird die Rente in Westdeutschland um 3,22 Prozent und in den neuen Ländern sogar um 3,37 Prozent steigen, erklären Kerstin Tack und Ralf Kapschack.

Einrichtung unabhängiger Schlichtungsstelle zeigt Wirkung

Der von der Behindertenbeauftragten im Ausschuss für Arbeit und Soziales vorgestellte Jahresbericht der unabhängigen Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) zeigt, dass die Einrichtung der Schlichtungsstelle ein großer Erfolg ist. In vielen Fällen konnte eine schnelle und wirksame Beilegung von Konflikten zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Betroffenen erreicht werden, erklären Kerstin Tack und Matthias Bartke.

Abgeordnete